1. Berliner Bogenschützen e.V.
Mein Gesamtsetup
Einmal eintragen – in allen Bereichen verwenden.
Ein Setup · gemeinsame Werte
Dein Bogen, dein Pfeil, deine Berechnungen
Lade eine vorhandene Setup-Datei oder beginne mit deinen Angaben. Bogen, Pfeil, Flugkurve und Visierskala verwenden automatisch dieselben Werte.
Ausgeschaltete Bereiche behalten ihre Angaben in der Setup-Datei und im Mitgliedskonto. Im PDF erscheinen nur die eingeschalteten Bereiche. Ohne Bogen- oder Pfeildetails kannst du die nötigen Grundwerte direkt eintragen.
Deinen Pfeil aus Bauteilen zusammenstellen
Trage Hersteller, Modell und Einzelgewichte ein oder übernimm ein belegtes Beispiel. Ein Katalogtreffer bestätigt keine Passform zwischen den Komponenten.
01 · Bogen für dieses Pfeilsetup
Noch kein Bogen übernommen. Unten stehen veränderbare Beispielwerte.
Bogendaten ansehen oder hier selbst eingeben
Dynamischer Spine: Veränderungen einordnen
Der statische Spine beschreibt einen genormten Biegetest. Dynamischer Spine ist das Verhalten beim Abschuss: Dazu gehören auch Ablass, Cam, Sehne, Auflage und die Verteilung der Bauteilmassen. Aus diesen Eingaben lässt sich keine universell gültige dynamische Spinezahl berechnen.
Der Längenvergleich nutzt das einfache Balkenmodell bei gleicher Steifigkeit und Prüfkraft: Durchbiegung ∝ Länge³. Er ist weder eine neue Schaftklasse noch eine dynamische Simulation. Gegenläufige Einflüsse werden nicht zu einer scheinbar exakten Zahl verrechnet. Easton: Spine erklärt ↗ · Gold Tip: gesamte Frontmasse berücksichtigen ↗
Abstimmung am Bogen prüfen →Gemeinsame Rechenwerte
Geschwindigkeitsquelle, Zielmethode und Geometrie gelten für das gesamte Setup. Ein eigener Chronograph-Messwert bleibt bei Änderungen am Bogen oder Pfeil erhalten.
Dein Bogen. Deine Flugkurve.
Dein Setup. Deine Flugbahn.
Verändere dein Setup und sieh, wie sich Geschwindigkeit und Flugbahn verschieben. Beim Compound auch aus IBO-/ATA-Herstellerwerten und deinem Pfeilgewicht. Eigene Messwerte machen die Schätzung brauchbarer.
fürs Training
03 · Bogen und Pfeil übernehmen
Übernimm dein Pfeilsetup oder öffne darunter die manuellen Rechenwerte. Ohne Übernahme werden Beispielwerte angezeigt.
Rechenwerte manuell eingeben oder anpassen · Bogen, Pfeil, Anker & Geschwindigkeit
Mit Visier · Flugbahn verstehen
Wie flach fliegt dein Pfeil zum Ziel?
Hier siehst du die reine modellierte Flugbahn bei einem auf die gewählte Entfernung eingeschossenen Visier. Die Zieldistanz ist eine Vorgabe. Die Kurve zeigt die Höhe des Pfeils über oder unter der Visierlinie – keine Einstellung am Visier.
Für Vergleiche dieselbe Zieldistanz und Geometrie verwenden. Entscheidend sind maximale Überhöhung und Flugzeit; der Höhenmaßstab des Diagramms passt sich automatisch an. In Halle und Target dient das dem Verständnis, bei unbekannten Feld-/3D-Distanzen zusätzlich der Einschätzung von Entfernungsfehlern.
Herstellerangabe → dein theoretischer Wert
Die Pfeilmasse stammt aus deiner Auswahl. Diese geschätzte Geschwindigkeit wird für Flugbahn, Nullpunkt, Gaps und Visierskalen verwendet. Ein eigener Chronograph-Messwert kann sie jederzeit ersetzen.
Deine Flugkurve
Mit LuftwiderstandDie gestrichelte Linie liegt auf Augen- und Zielhöhe. Höhenmaßstab vergrößert; keine Darstellung der Höhe über dem Boden.
Was bewirkt eine falsch geschätzte Entfernung?
| Ziel tatsächlich | Distanzabweichung | Modellierte Trefferhöhe |
|---|
Plus: über der Zielmitte. Minus: darunter. Keine Korrekturwerte für dein Visier. Je flacher die Flugbahn im Zielbereich, desto geringer ist dort die Höhenabweichung bei demselben Entfernungsfehler. Hangschüsse, Wind und Streuung sind nicht berücksichtigt. Eigene Visierwerte und Skalen im separaten Werkzeug →
Mit Setup, Flugkurve, Entfernungstabelle und bei Bedarf Bauteilaufstellung und Gap-Tabelle.
Deine Gap-Tabelle
Der Gap ist der senkrechte Abstand des Haltepunkts der Pfeilspitze zur Zielmitte, in Zentimetern an der Zielscheibe. Anker, Griff und Auszug bleiben gleich. Die Werte sind eine Schätzung für waagerechte Ziele auf Augenhöhe.
Für Gaps unter „Wie zielst du?“ bitte „Über die Pfeilspitze – Point-on suchen“ wählen. Visierwerte und Stringwalking-Abgriffe sind andere Einstellungen.
| Entfernung | Gap am Ziel | Pfeilspitze halten |
|---|
Beispiel: „40 cm · Unter Zielmitte“ bedeutet, mit der Pfeilspitze 40 cm unter die Zielmitte zu zeigen. Am Point-on ist der Gap null. Das sind keine Millimeter am Bogen oder an der Sehne. „Keine flache Lösung“ bedeutet: im Modell bis 45° nicht erreichbar.
Eine A4-Seite mit deinem Setup und Platz für ausgeschossene Werte.
Entfernungstabelle ansehen
| Entfernung | Höhe zur Ziellinie | Geschwindigkeit | Flugzeit |
|---|
Plus bedeutet oberhalb der Ziellinie, Minus darunter. Die Höhenabweichung ist kein direkt übertragbarer Visierwert oder Stringwalking-Abgriff.
Waagerechtes Ziel, kein Wind, keine Geländeneigung. Pfeilbiegung, Ablass und Sehnenbewegung werden nicht simuliert. Die Werte sind keine bestätigten Trefferlagen; am eigenen Setup ausschießen.
Bogenklasse & Pfeilflug
Was verändert die Flugbahn wirklich?
Die Sportordnung beschreibt die erlaubte Ausrüstung. Die Flugbahn entsteht aus deinem tatsächlichen Setup: Startgeschwindigkeit, Pfeil, Ablass und Zielgeometrie. Deshalb ist eine Bogenklasse kein eigener Ballistikfaktor.
Energie kommt aus dem Bogen
Die Fläche unter der Kraft-Auszugskurve beschreibt die gespeicherte Energie. Wurfarme, Sehne und weitere bewegte Teile behalten einen Anteil; nicht alles wird Vorwärtsbewegung des Pfeils. Cams, Wurfarmbauweise, Standhöhe und Pfeilmasse beeinflussen die Übertragung.
Der Rechner schätzt das über Kraftkurvenfaktor und Wirkungsgrad. Die Klassenwerte sind veränderbare Beispiele, keine gemessenen Kennzahlen aller Bögen dieser Klasse. Physikalische Grundlagen ↗
Paradox ist kein fester Bremswert
Beim Fingerablass erhält die Sehne eine seitliche Bewegung; der Pfeil biegt sich. Bei seitlicher Pfeilanlage ermöglicht passend abgestimmte Biegung das Passieren des Griffes – der klassische Zusammenhang des Archer’s Paradox. Auch ein Centershot-Bogen schießt keinen vollkommen starren Pfeil.
In der Biegung steckt zeitweise elastische Energie; sie ist nicht vollständig und sofort verloren. Dämpfung, Berührung am Bogen und ein ungünstiger Start können Energie kosten. Wie viel, hängt vom konkreten Setup ab. Release-Ablass vermindert die unmittelbare Fingeranregung, verhindert aber nicht jede Schwingung. World Archery ↗ · Easton: Abstimmung nach Ablassart ↗
Federn stabilisieren – und bremsen
Mehr Befiederungsfläche kann einen schräg gestarteten Pfeil stärker aufrichten, erhöht aber meist auch den Luftwiderstand. Länge allein reicht nicht zum Vergleich: Höhe, Form, Anzahl, Material, Anstellwinkel und Drall zählen ebenfalls. Schlechter Freigang lässt sich nicht durch größere Federn beheben.
Bei gleichem Pfeil und gleichem Starttempo führt stärkerer Luftwiderstand zu längerer Flugzeit und stärkerem Absinken. Die konkrete Wirkung muss am Setup geprüft werden; ein universeller Prozentwert pro Zoll Feder wäre unzuverlässig. Windkanalversuch zu Befiederung und Luftwiderstand ↗
So bildest du dein Setup im Rechner ab
- Verband und Bogenklasse wählen. Die Hinweise oberhalb der Eingaben erklären die jeweiligen Besonderheiten. Bei Blankbogen zählt etwa der Abstand Auge–Nocke für den tatsächlich verwendeten Abgriff.
- Den fertigen Pfeil wiegen und möglichst die Startgeschwindigkeit messen. Der Messwert erfasst das reale Ergebnis des Abschusses. Deshalb zieht der Rechner davon keinen zusätzlichen pauschalen „Paradoxverlust“ ab.
- Luftverlust bewusst als Annahme behandeln. Der Wert beschreibt die vereinfachte Geschwindigkeitsabnahme des ganzen Pfeils über 50 m, nicht dessen Energieverlust und nicht allein den Anteil der Federn. Messwerte auf mehreren Distanzen können bei der Einordnung helfen.
- Ergebnis ausschießen. Größere Federn verändern im Bauteilrechner zunächst nur das Gewicht. Ihre zusätzliche aerodynamische Wirkung wird nicht automatisch berechnet. Nach Änderungen an Pfeil oder Befiederung Geschwindigkeit, Freigang und Trefferlagen neu prüfen.
Modellgrenze: Berechnet wird eine Punktmasse mit Schwerkraft und vereinfachtem Luftwiderstand. Seitliche und vertikale Biegung, Rotation, dynamischer Spine und Kontakte mit dem Bogen werden nicht simuliert. Bei gleicher gemessener Geschwindigkeit, gleicher Geometrie und gleicher Luftverlustannahme entsteht deshalb unabhängig vom Klassennamen dieselbe Modellkurve.
Bogenklassen und Quellenstand · 29.10.2026
DSB: Recurvebogen, Compoundbogen, Blankbogen, Langbogen und Traditioneller Bogen. Die angebotenen Wettbewerbe unterscheiden sich nach Disziplin. DSB-Wettbewerbe und Klassen 2026–2028 ↗
DBSV: Recurvebogen, Compoundbogen unlimited, Blankbogen, Langbogen, Jagdbogen, Compoundbogen blank, Primitivbogen und Kompositbogen. „Jagdbogen“ und „Traditioneller Bogen“ sind unterschiedliche Regelklassen. DBSV-WKO 2026-1, Teil 2 · Ausrüstung ↗
Die Auswahl beschreibt die Bogenklasse für die Berechnung; sie bestätigt keine Startberechtigung in einer bestimmten Disziplin. Dafür gelten die jeweilige Sportordnung und Ausschreibung.
So rechnet die Hilfe · Annahmen und Quellen
Geschwindigkeit aus IBO-/ATA-Herstellerangabe
Für Compoundbögen: v in fps = (Referenzgeschwindigkeit + Auszugskorrektur × [eigener Auszug − Referenzauszug]) × √([eigenes Spitzenzuggewicht / Referenzzuggewicht] × [Referenzpfeilgewicht / eigenes Pfeilgewicht]) − zusätzlicher Zubehörverlust. Auszug in Zoll, Zuggewicht in lbs, beide Pfeilgewichte in grain. Die Pfeilmasse kann aus GPI × reiner Schaftlänge und sämtlichen Bauteilen stammen. 1 fps = 0,3048 m/s.
Das ist unser transparentes Näherungsmodell, keine offizielle IBO-/ATA-Umrechnungsformel. Die Energie-Skalierung setzt einen ungefähr vergleichbaren Wirkungsgrad voraus. 10 fps/Zoll ist nur die veränderbare Ausgangsannahme; reale Cam- und Modulwechsel können deutlich davon abweichen. Bei gleichem Auszug und gleichem Verhältnis von Pfeilmasse zu Zuggewicht bleibt die Modellgeschwindigkeit gleich. Eine zusätzliche pauschale lbs-Korrektur wird deshalb nicht nochmals abgezogen.
Mathews/Mission nennt für seine IBO-Angaben 70 lbs, 30 Zoll und 350 grain. Hoyt unterscheidet im Whitepaper 2026 die ATA-Prüfbedingungen von IBO und weist bei SD-Modellen 27 Zoll aus. Deshalb sind die Prüfbedingungen frei einstellbar. Zusätzliche Sehnengewichte gegenüber dem Testzustand können Geschwindigkeit kosten; einen bekannten oder geschätzten Verlust in fps selbst eintragen. Herstellerangaben am konkreten Bogen und fertigen Pfeil prüfen; eine Messung am eigenen Setup bleibt vorzuziehen.
Geschwindigkeit aus gespeicherter Energie
Zuggewicht ≈ Referenzgewicht + Auszugsdifferenz × Zuwachs pro Zoll. Der angenäherte Beschleunigungsweg ist AMO/ATA-Auszug − 1¾ Zoll − Standhöhe. Gespeicherte Energie ≈ Kraftkurvenfaktor × Zugkraft × Beschleunigungsweg. Daraus folgt v = √(2 × Wirkungsgrad × gespeicherte Energie / Pfeilmasse). Beim Compound ist die Zugkraft das Spitzenzuggewicht, nicht das durch Let-off verringerte Haltegewicht. Die Profile sind eigene Modellannahmen, keine Messreihen oder Herstellerwerte.
Nullpunkt und Anker
Beim Zielen über die Spitze ergibt sich der vereinfachte Abschusswinkel aus arcsin(Auge–Nocke / Nockkerbe–Pfeilspitze). Das Modell setzt das Auge senkrecht über die Nocke und die Ziellinie waagerecht. Die freie Flugbahn wird vereinfacht ab der Schützenposition mit voller Startgeschwindigkeit gerechnet; der reale Beschleunigungsweg und die Pfeilausdehnung fehlen in der Flugkurve. Deshalb wird die nahe rechnerische Kreuzung nicht als Nullpunkt angeboten. Gesucht wird die ferne Kreuzung bis 150 m; Werte unter 5 m sind in dieser Näherung nicht aussagekräftig. Im Visiermodus wird der flache Abschusswinkel passend zur eingegebenen Einschießentfernung gesucht – diese Entfernung ist dann eine Vorgabe, keine Vorhersage.
Gaps an der Zielscheibe
Für jede Entfernung D wird ein flacher Abschusswinkel β zwischen 0° und 45° gesucht, der die Zielmitte trifft. Mit h = Auge–Nocke und L = Nockkerbe–Pfeilspitze liegt der Haltepunkt bei G = D × (L × sin β − h) / (L × cos β). Alle Längen werden in Metern gerechnet. G < 0 bedeutet unter der Zielmitte, G > 0 darüber. Angezeigt werden Betrag und Richtung in Zentimetern an der Zielscheibe. Anker und Griff bleiben unverändert; Visier- und Stringwalking-Einstellungen lassen sich daraus nicht ablesen. Die Methode des Gap-Schießens ist im World-Archery-Handbuch, Barebow Abschnitt 3.6, beschrieben; die Zahlen liefert unser vereinfachtes Modell.
Luftwiderstand und Vergleichsbereich
Bei 0 % Luftverlust gilt die ideale Wurfparabel. Sonst wird eine Punktmasse mit Schwerkraft g = 9,80665 m/s² und quadratischem Luftwiderstand berechnet. Der Koeffizient k = −ln(1 − Verlust/100) / 50 m ergibt sich aus der horizontalen Näherung v(x) = v₀ × exp(−kx). Die farbige Fläche vergleicht 15 % weniger und mehr Startgeschwindigkeit bei gleichem Winkel. Sie ist kein statistischer Fehlerbereich und keine Genauigkeitsgarantie. Bei einem Messwert wird sie ausgeblendet; die übrigen Modellgrenzen bleiben bestehen.
Fachliche Grundlagen
- Hoyt Recurve Manual: Auszug, Zuggewicht und Standhöhe (S. 4 / 7) ↗
- World Archery: Coaching Manual Level 2, Barebow ↗
- OpenStax: Arbeit und kinetische Energie ↗
Modellversion 1.7 · 29.10.2026. Die PDF-Erstellung verarbeitet nur die eingegebenen Bogenwerte; der Rechner führt keine persönliche Trainingsakte.
Die Visierskala nutzt die Geschwindigkeit aus den gemeinsamen Rechenwerten. Die 20-/60-m-Referenzwerte und zusätzliche Messpunkte erfassen die Lage deiner ausgeschossenen Visiermarken.
Bogenhilfen · Mit Visier
Deine Visierskala zum Aufkleben.
Wähle eine ballistische Visierskala mit Entfernungen in Metern oder eine lineare Messskala mit echten Zentimeter- und Millimeterabständen. Gestalte dein Band und drucke das PDF in tatsächlicher Größe.
Bogenart hier direkt wählen – keine Übernahme erforderlich. Ohne eigene Bogendaten werden Beispielwerte verwendet. Eigene Geschwindigkeits- und Pfeildaten kannst du optional aus der Nullpunktberechnung laden.
Angepasste Hauptskala
Messwerte und Abweichungen ansehen
| Entfernung | Referenzskala (mm) | Weg ab 20 m (mm) | Skala (mm) | Differenz (mm) |
|---|
Verglichen werden 60 m und alle zusätzlichen Messwerte mit gleichem Gewicht. 20 m ist der gemeinsame Nullpunkt. Kleinste quadratische Gesamtabweichung (RMS) unter den angezeigten Skalen; keine Messung der Pfeilgeschwindigkeit. Die Empfehlung am eigenen Bogen ausschießen.
Vorschau deiner Skalen
Bildschirmvorschau vergrößert/verkleinert. Maßhaltig ist die PDF-Ausgabe bei 100 %.
Drucken: 100 % / tatsächliche Größe. „An Seite anpassen“ ausschalten. Die 50-mm-Kontrollstrecke im PDF nachmessen, bevor du die Skala ausschneidest. Alle Skalen stehen auf einer DIN-A4-Seite im Querformat, bei langen Bändern gedreht. Bandbreite und Abstände bleiben unverändert. Passen die gewählten Bänder nicht gemeinsam auf das Blatt, zeigt der Download einen Hinweis. Optional „Auswertung anhängen“ auswählen: Messpunktvergleich und Plausibilitätscheck folgen im selben PDF auf zusätzlichen Seiten.
Deine Visierwert-Tabelle
| Entfernung | Visierwert | Eingabe | Differenz | Herkunft |
|---|
Unabhängiger Check der Ausgangsdaten
Dieser Check bewertet das ursprüngliche Setup. Die angepasste Hauptskala mit eigenen Abweichungen steht in der Ergebnisvorschau.
Messpunkte, Modellwerte und Geschwindigkeiten
| Entfernung | Eingabe | Modell | Abweichung | Entsprechende Geschwindigkeit |
|---|
Referenzen zur Geschwindigkeit
Beispiele zur Einordnung; die groben Prüfbereiche sind eigene Annahmen und werden von diesen Quellen nicht als Grenzwerte festgelegt. Stand: 29.10.2026.
„Lineare Messskala“ beschreibt die gleichmäßige cm/mm-Teilung. „Referenzskala“ bezeichnet ihren Einsatz als Bezug für eigene Messwerte. Hersteller nennen solche Bänder auch Maßbänder mit Millimeterteilung und Zentimeterbezifferung ↗.
Kalibrierung, Vergleichsskalen und Druckmaß
Die Hauptskala verwendet die Geschwindigkeit und den Luftverlust aus deinem Setup. Für jede Entfernung wird ein flacher Abschusswinkel berechnet. Der Unterschied der Tangenswerte bei 20 und 60 m wird auf den aus den Referenzwerten berechneten oder direkt eingegebenen Millimeterabstand skaliert. Das ist eine effektive Visiergeometrie für einen linear übersetzten Verstellweg, keine Vermessung deines Visiers und keine Ermittlung der tatsächlichen Geschwindigkeit.
Bei den Vergleichsskalen bleibt diese Geometrie gleich; jede wird bei 20 m neu ausgerichtet. Schnellere Pfeile ergeben normalerweise engere Abstände, langsamere weitere. Alle Einstellungen sind Näherungen und müssen mit dem eigenen Setup ausgeschossen werden. Bei wechselnder Visierauslage neu kalibrieren.
Bei automatischer Anpassung bleiben die 20-/60-m-Marken exakt. Bei fester Setup-Geschwindigkeit und fester Auge–Nocke-Höhe wird der wirksame Luftverlust zwischen 0 und 40 % auf 50 m gesucht, der die kleinste quadratische Gesamtabweichung zu allen Zusatzpunkten ergibt. Der Luftverlust beschreibt eine Modellkurve, keinen gemessenen Materialwert. Die RMS-Abweichung vor und nach der Anpassung zählt nur die frei geprüften Zusatzpunkte; die beiden festen Marken werden nicht zur Verbesserung der Fehlerzahl mitgezählt. Die Suche ist unabhängig von Anzahl und Schritt der Vergleichsskalen. Bei nur einem Zusatzpunkt lässt sich die Anpassung nicht unabhängig prüfen; weitere Messungen ergänzen. Suchgrenzen und größere Abweichungen werden angezeigt. Bei ausgeschalteter Anpassung wird wie bisher die beste unveränderte Vergleichsskala markiert.
Rechenprinzip: quadratischer Luftwiderstand (NASA) und Anpassung über kleinste Quadrate (NIST). Suchbereich, feste Bezugspunkte und Warnschwellen sind Festlegungen dieses Rechners.
Die PDF zeichnet Vektorlinien mit exakt 72 / 25,4 PDF-Punkten pro Millimeter. Druckertreiber können trotzdem skalieren; deshalb die Kontrollstrecke nachmessen. Die dünnsten Striche hängen zusätzlich von Drucker und Papier ab.
Einordnung des Zwei-Punkt-Verfahrens: HHA Tetra · Herstelleranleitung ↗. Die Anleitung verwendet Yards; dieser Rechner verwendet ausdrücklich Meter und ein eigenes vereinfachtes Modell.
Dein benanntes Setup
Speichern & später weiterarbeiten
Ergänze Schützenname, Setupname und Datum. Diese Angaben erscheinen auch im PDF. Mit der Setup-Datei kannst du deine Eingaben später oder auf einem anderen Gerät wieder laden.
Nur eingeschaltete Bereiche. Visierbänder mit 100 % / tatsächlicher Größe drucken.
Nur nach Klick auf „Speichern“ werden die aktuellen Eingaben mit Namen und Datum in deinem persönlichen Mitgliedskonto abgelegt. Du kannst sie dort öffnen, bearbeiten, als PDF oder Datei herunterladen und löschen. Maximal 100 Setups. Die Datei-Downloads bleiben zusätzlich verfügbar.
Das gemeinsame PDF enthält die eingeschalteten Bereiche. Setup-Datei (.json) zum erneuten Bearbeiten: hier herunterladen. Das Einlesen ersetzt die aktuellen Eingaben; die Datei bleibt dabei unverändert. Ohne ausdrückliches Speichern im Mitgliedskonto wird keine persönliche Setup-Sammlung auf dem Server angelegt. Du entscheidest selbst, wo du deine Dateien aufbewahrst und mit wem du sie teilst.