1. Berliner Bogenschützen e.V.

Mein Gesamtsetup

Einmal eintragen – in allen Bereichen verwenden.

Ein Setup · gemeinsame Werte

Dein Bogen, dein Pfeil, deine Berechnungen

Lade eine vorhandene Setup-Datei oder beginne mit deinen Angaben. Bogen, Pfeil, Flugkurve und Visierskala verwenden automatisch dieselben Werte.

Welche Bereiche möchtest du verwenden?

Ausgeschaltete Bereiche behalten ihre Angaben in der Setup-Datei und im Mitgliedskonto. Im PDF erscheinen nur die eingeschalteten Bereiche. Ohne Bogen- oder Pfeildetails kannst du die nötigen Grundwerte direkt eintragen.

Deinen Pfeil aus Bauteilen zusammenstellen

Trage Hersteller, Modell und Einzelgewichte ein oder übernimm ein belegtes Beispiel. Ein Katalogtreffer bestätigt keine Passform zwischen den Komponenten.

01 · Bogen für dieses Pfeilsetup

Noch kein Bogen übernommen. Unten stehen veränderbare Beispielwerte.

Bogensetup öffnen →
Bogendaten ansehen oder hier selbst eingeben
01 · Bogen und Auszug

Zuggewicht und Auszug

AMO/ATA-Auszug: Nockkerbe bis tiefster Griffpunkt plus 1¾ Zoll. Herstellerangaben am tatsächlich eingestellten Bogen nachmessen.

02 · Ablass und Mindestpfeilgewicht

Keine pauschale Mindestmasse für eine ganze Bogenklasse. Nur die Vorgabe deines Modells eintragen. Sind GPP und grain vorgegeben, gilt in dieser Prüfung der höhere Grenzwert.

Annahmen für die grobe Energieschätzung

Diese Annahmen gelten für die Energieschätzung. Bei Compound stehen IBO-/ATA-Angaben direkt bei den Bogendaten. In der Flugkurve kannst du stattdessen eine eigene Chronographmessung wählen.

02 · Gesamtgewicht und Waage

Den fertigen Pfeil zusätzlich wiegen und den Messwert hier eintragen – auch bei vollständiger Bauteilliste. Die Übersicht zeigt beide Gewichte und ihre Abweichung. Ohne Messung das Feld leer lassen. Die Auswahl oben bestimmt nur, welches Gewicht für GPP und die Flugkurve verwendet wird; beide Angaben bleiben erhalten.

03 · Verwendete Komponenten

Nicht verwendete Teile ausschalten. Sie zählen mit 0 zum Gewicht und zur Flugkurve; beim Wiedereinschalten sind die Angaben wieder da. Bei einer einteiligen Klebespitze das separate Insert ausschalten. Jedes Bauteil nur einmal erfassen.

Die Suche prüft zuerst unsere gemeinsame Komponentendatenbank. Fehlt ein Treffer, werden nur Bauteilart, Hersteller, Modell und Variante an die OpenAI-Websuche gesendet. Belegte Produktdaten werden mit Quelle und Prüfdatum dauerhaft gespeichert und bei weiteren Suchen wiederverwendet. „Internet erneut durchsuchen“ prüft bekannte Daten auf Wunsch neu. Keine Namen oder persönlichen Setups speichern; bitte keine persönlichen Angaben in Produktfelder eintragen. Quellen und Variante vor der Übernahme prüfen; fehlende Gewichte bleiben offen. Bei Klebespitzen kein zweites Insert zählen. Extras als Gesamtmasse aller zusätzlichen Teile eintragen.

Alle Bauteilgewichte sind in grain oder Gramm eingebbar. Beim Schaft entweder GPI oder das Gewicht des zugeschnittenen, nackten Schaftrohrs wählen. Bei einem Rohrgewicht wird die Länge nicht nochmals multipliziert. Nach dem Kürzen das Rohr erneut wiegen.

Schaftrohr

Schaftdaten nur hier eintragen. Maße, Spine und Gewicht werden für die Auswertung und Datenübernahme wiederverwendet.

S misst nur das zugeschnittene Rohr, ohne Nocke und Spitze. GPI × S ergibt dessen Gewicht; alternativ das Rohr als Ganzes wiegen. Den Spine nur im Spine-Feld eingeben; die Suche ergänzt ihn automatisch. Holz-Spine-Pfundklassen und Aluminium-Größen wie 1916 sind keine Carbon-Spinewerte.

Selbst im Web suchen ↗

Eigene Eingabe · voreingestellte Gewichte sind Rechenbeispiele.

Spitze
Selbst im Web suchen ↗

Eigene Eingabe · voreingestellte Gewichte sind Rechenbeispiele.

Insert / Half-out
Selbst im Web suchen ↗

Eigene Eingabe · voreingestellte Gewichte sind Rechenbeispiele.

Nocke
Selbst im Web suchen ↗

Eigene Eingabe · voreingestellte Gewichte sind Rechenbeispiele.

Nockpin / Bushing
Selbst im Web suchen ↗

Eigene Eingabe · voreingestellte Gewichte sind Rechenbeispiele.

Front-Collar / Outsert
Selbst im Web suchen ↗

Eigene Eingabe · voreingestellte Gewichte sind Rechenbeispiele.

Feder / Vane
Selbst im Web suchen ↗

Eigene Eingabe · voreingestellte Gewichte sind Rechenbeispiele.

Kleber, Wrap & Extras
Selbst im Web suchen ↗

Eigene Eingabe · voreingestellte Gewichte sind Rechenbeispiele.

04 · FOC
Eigene FOC-Skizze: A führt vom Nockboden bis zum Schaftende ohne Spitze, B vom selben Nockboden bis zum Schwerpunkt. C reicht zur Pfeilspitze; S misst nur das Schaftrohr.
Schematische Messhilfe · alle Strecken entlang der Pfeilachse.
Gemeinsamer Start: Nockboden
Der tiefste Punkt der Nockkerbe, an dem die Sehne anliegt. Nicht das hintere Ende der Nocke.
A · FOC-Länge
Vom Nockboden bis zum vorderen Ende des Schaftrohrs. Überstehende Spitze und überstehender Outsert zählen nicht zur Länge A.
B · Schwerpunkt-Abstand
Den vollständig montierten Pfeil mit Nocke, Befiederung, Spitze und allen verwendeten Teilen auf einer schmalen Kante ausbalancieren. Den Balancepunkt markieren und vom Nockboden bis zur Markierung messen.

FOC = 100 × (B − A / 2) / A

Beispiel: A = 73 cm, B = 42 cm → 7,53 % FOC. Beide Werte eingeben oder beide leer lassen. Zoll und cm sind wählbar und werden umgerechnet. Nach Änderungen an Bauteilen neu ausbalancieren.

Messweise: Victory Archery: FOC-Rechner ↗ · Easton: Messpunkte ↗. Eigene Zeichnung, keine übernommene Herstellerabbildung.

Dein FOC–

A und B eingeben, um den FOC zu berechnen.

C · Länge für die Flugkurve

Vom gleichen Nockboden bis zur vordersten Pfeilspitze messen. C wird für die Zielgeometrie übernommen und nicht in die FOC-Formel eingesetzt. Die reine Rohrlänge S steht einmal bei „Schaftrohr“; A, C und S sind verschiedene Messstrecken.

Optional: mit einem anderen Setup vergleichen

Die folgenden Angaben beschreiben nur das Vergleichssetup. Deine aktuellen Schaft- und Bogendaten werden oben einmal erfasst.

Frontmasse = verwendete Spitze + Insert/Half-out + Front-Collar/Outsert. Zusätzliche Frontgewichte dort einmal mitzählen.

Dynamischer Spine: Veränderungen einordnen

Der statische Spine beschreibt einen genormten Biegetest. Dynamischer Spine ist das Verhalten beim Abschuss: Dazu gehören auch Ablass, Cam, Sehne, Auflage und die Verteilung der Bauteilmassen. Aus diesen Eingaben lässt sich keine universell gültige dynamische Spinezahl berechnen.

    Der Längenvergleich nutzt das einfache Balkenmodell bei gleicher Steifigkeit und Prüfkraft: Durchbiegung ∝ Länge³. Er ist weder eine neue Schaftklasse noch eine dynamische Simulation. Gegenläufige Einflüsse werden nicht zu einer scheinbar exakten Zahl verrechnet. Easton: Spine erklärt ↗ · Gold Tip: gesamte Frontmasse berücksichtigen ↗

    Abstimmung am Bogen prüfen →

    Gemeinsame Rechenwerte

    Geschwindigkeitsquelle, Zielmethode und Geometrie gelten für das gesamte Setup. Ein eigener Chronograph-Messwert bleibt bei Änderungen am Bogen oder Pfeil erhalten.

    Dein Bogen. Deine Flugkurve.

    Dein Setup. Deine Flugbahn.

    Verändere dein Setup und sieh, wie sich Geschwindigkeit und Flugbahn verschieben. Beim Compound auch aus IBO-/ATA-Herstellerwerten und deinem Pfeilgewicht. Eigene Messwerte machen die Schätzung brauchbarer.

    Schätzung
    fürs Training

    03 · Bogen und Pfeil übernehmen

    Übernimm dein Pfeilsetup oder öffne darunter die manuellen Rechenwerte. Ohne Übernahme werden Beispielwerte angezeigt.

    Pfeilsetup bearbeiten →
    Rechenwerte manuell eingeben oder anpassen · Bogen, Pfeil, Anker & Geschwindigkeit
    01 Bogen

    „Wurfgewicht“ meint hier das Zuggewicht. AMO/ATA-Auszug: Nockkerbe bis tiefster Griffpunkt plus 1¾ Zoll. Die lineare Näherung ist keine gemessene Kraftkurve.

    02 Pfeil & Geschwindigkeit

    Den fertigen Pfeil einschließlich Spitze, Insert, Nocke und Befiederung wiegen. Die Gesamtlänge bis zur Spitze und die reine Schaftlänge getrennt eintragen.

    Für eine IBO-/ATA-Herstellerangabe oben eine Compound-Bogenart wählen.

    03 Zielmethode & Anker

    Die Ankerwahl setzt nur einen Beispielabstand. Entscheidend ist der senkrechte Abstand vom zielenden Auge zur Nockkerbe beim eigenen Anker und Griff. Stringwalking und Facewalking bitte durch den tatsächlichen Abstand abbilden.

    Modellannahmen & Diagramm anpassen

    Standhöhe: Sehne bis tiefster Griffpunkt. Standhöhe, Kraftkurvenfaktor und Wirkungsgrad werden nur für die grobe Energieschätzung verwendet. Die Bogenwahl lädt neue Modellwerte. Luftverlust ist in allen Modi eine unabhängige Annahme für den ganzen Pfeil: 0 % zeigt die ideale Parabel ohne Luftwiderstand. Befiederungsgröße, Drall, Schaftdurchmesser und Schwingungen werden nicht automatisch in einen Verlustprozentsatz umgerechnet.

    Berechnung aktualisiert sich automatisch.
    Startgeschwindigkeit–Wird berechnet …
    Nullpunkt · Point-on–Ferne Kreuzung mit der Ziellinie
    Zuggewicht–Am eigenen Auszug

    Deine Flugkurve

    Mit Luftwiderstand
    FlugkurveZiellinieVergleich bei ±15 % Geschwindigkeit

    Die gestrichelte Linie liegt auf Augen- und Zielhöhe. Höhenmaßstab vergrößert; keine Darstellung der Höhe über dem Boden.

    Mit Setup, Flugkurve, Entfernungstabelle und bei Bedarf Bauteilaufstellung und Gap-Tabelle.

    Deine Gap-Tabelle

    Der Gap ist der senkrechte Abstand des Haltepunkts der Pfeilspitze zur Zielmitte, in Zentimetern an der Zielscheibe. Anker, Griff und Auszug bleiben gleich. Die Werte sind eine Schätzung für waagerechte Ziele auf Augenhöhe.

    Haltepunkt der Pfeilspitze · 5-m-Schritte, zusätzlich 18 m, Prüfentfernung und Point-on im gewählten Bereich
    EntfernungGap am ZielPfeilspitze halten

    Beispiel: „40 cm · Unter Zielmitte“ bedeutet, mit der Pfeilspitze 40 cm unter die Zielmitte zu zeigen. Am Point-on ist der Gap null. Das sind keine Millimeter am Bogen oder an der Sehne. „Keine flache Lösung“ bedeutet: im Modell bis 45° nicht erreichbar.

    Eine A4-Seite mit deinem Setup und Platz für ausgeschossene Werte.

    Entfernungstabelle ansehen
    Unveränderte Zielmethode und Bogeneinstellung
    EntfernungHöhe zur ZiellinieGeschwindigkeitFlugzeit

    Plus bedeutet oberhalb der Ziellinie, Minus darunter. Die Höhenabweichung ist kein direkt übertragbarer Visierwert oder Stringwalking-Abgriff.

    Ein Modell zum Vergleichen.

      Waagerechtes Ziel, kein Wind, keine Geländeneigung. Pfeilbiegung, Ablass und Sehnenbewegung werden nicht simuliert. Die Werte sind keine bestätigten Trefferlagen; am eigenen Setup ausschießen.

      Bogenklasse & Pfeilflug

      Was verändert die Flugbahn wirklich?

      Die Sportordnung beschreibt die erlaubte Ausrüstung. Die Flugbahn entsteht aus deinem tatsächlichen Setup: Startgeschwindigkeit, Pfeil, Ablass und Zielgeometrie. Deshalb ist eine Bogenklasse kein eigener Ballistikfaktor.

      01 · Beim Abschuss

      Energie kommt aus dem Bogen

      Die Fläche unter der Kraft-Auszugskurve beschreibt die gespeicherte Energie. Wurfarme, Sehne und weitere bewegte Teile behalten einen Anteil; nicht alles wird Vorwärtsbewegung des Pfeils. Cams, Wurfarmbauweise, Standhöhe und Pfeilmasse beeinflussen die Übertragung.

      Der Rechner schätzt das über Kraftkurvenfaktor und Wirkungsgrad. Die Klassenwerte sind veränderbare Beispiele, keine gemessenen Kennzahlen aller Bögen dieser Klasse. Physikalische Grundlagen ↗

      02 · Biegung & Freigang

      Paradox ist kein fester Bremswert

      Beim Fingerablass erhält die Sehne eine seitliche Bewegung; der Pfeil biegt sich. Bei seitlicher Pfeilanlage ermöglicht passend abgestimmte Biegung das Passieren des Griffes – der klassische Zusammenhang des Archer’s Paradox. Auch ein Centershot-Bogen schießt keinen vollkommen starren Pfeil.

      In der Biegung steckt zeitweise elastische Energie; sie ist nicht vollständig und sofort verloren. Dämpfung, Berührung am Bogen und ein ungünstiger Start können Energie kosten. Wie viel, hängt vom konkreten Setup ab. Release-Ablass vermindert die unmittelbare Fingeranregung, verhindert aber nicht jede Schwingung. World Archery ↗ · Easton: Abstimmung nach Ablassart ↗

      03 · Im Flug

      Federn stabilisieren – und bremsen

      Mehr Befiederungsfläche kann einen schräg gestarteten Pfeil stärker aufrichten, erhöht aber meist auch den Luftwiderstand. Länge allein reicht nicht zum Vergleich: Höhe, Form, Anzahl, Material, Anstellwinkel und Drall zählen ebenfalls. Schlechter Freigang lässt sich nicht durch größere Federn beheben.

      Bei gleichem Pfeil und gleichem Starttempo führt stärkerer Luftwiderstand zu längerer Flugzeit und stärkerem Absinken. Die konkrete Wirkung muss am Setup geprüft werden; ein universeller Prozentwert pro Zoll Feder wäre unzuverlässig. Windkanalversuch zu Befiederung und Luftwiderstand ↗

      So bildest du dein Setup im Rechner ab

      1. Verband und Bogenklasse wählen. Die Hinweise oberhalb der Eingaben erklären die jeweiligen Besonderheiten. Bei Blankbogen zählt etwa der Abstand Auge–Nocke für den tatsächlich verwendeten Abgriff.
      2. Den fertigen Pfeil wiegen und möglichst die Startgeschwindigkeit messen. Der Messwert erfasst das reale Ergebnis des Abschusses. Deshalb zieht der Rechner davon keinen zusätzlichen pauschalen „Paradoxverlust“ ab.
      3. Luftverlust bewusst als Annahme behandeln. Der Wert beschreibt die vereinfachte Geschwindigkeitsabnahme des ganzen Pfeils über 50 m, nicht dessen Energieverlust und nicht allein den Anteil der Federn. Messwerte auf mehreren Distanzen können bei der Einordnung helfen.
      4. Ergebnis ausschießen. Größere Federn verändern im Bauteilrechner zunächst nur das Gewicht. Ihre zusätzliche aerodynamische Wirkung wird nicht automatisch berechnet. Nach Änderungen an Pfeil oder Befiederung Geschwindigkeit, Freigang und Trefferlagen neu prüfen.

      Modellgrenze: Berechnet wird eine Punktmasse mit Schwerkraft und vereinfachtem Luftwiderstand. Seitliche und vertikale Biegung, Rotation, dynamischer Spine und Kontakte mit dem Bogen werden nicht simuliert. Bei gleicher gemessener Geschwindigkeit, gleicher Geometrie und gleicher Luftverlustannahme entsteht deshalb unabhängig vom Klassennamen dieselbe Modellkurve.

      Bogenklassen und Quellenstand · 29.10.2026

      DSB: Recurvebogen, Compoundbogen, Blankbogen, Langbogen und Traditioneller Bogen. Die angebotenen Wettbewerbe unterscheiden sich nach Disziplin. DSB-Wettbewerbe und Klassen 2026–2028 ↗

      DBSV: Recurvebogen, Compoundbogen unlimited, Blankbogen, Langbogen, Jagdbogen, Compoundbogen blank, Primitivbogen und Kompositbogen. „Jagdbogen“ und „Traditioneller Bogen“ sind unterschiedliche Regelklassen. DBSV-WKO 2026-1, Teil 2 · Ausrüstung ↗

      Die Auswahl beschreibt die Bogenklasse für die Berechnung; sie bestätigt keine Startberechtigung in einer bestimmten Disziplin. Dafür gelten die jeweilige Sportordnung und Ausschreibung.

      So rechnet die Hilfe · Annahmen und Quellen

      Geschwindigkeit aus IBO-/ATA-Herstellerangabe

      Für Compoundbögen: v in fps = (Referenzgeschwindigkeit + Auszugskorrektur × [eigener Auszug − Referenzauszug]) × √([eigenes Spitzenzuggewicht / Referenzzuggewicht] × [Referenzpfeilgewicht / eigenes Pfeilgewicht]) − zusätzlicher Zubehörverlust. Auszug in Zoll, Zuggewicht in lbs, beide Pfeilgewichte in grain. Die Pfeilmasse kann aus GPI × reiner Schaftlänge und sämtlichen Bauteilen stammen. 1 fps = 0,3048 m/s.

      Das ist unser transparentes Näherungsmodell, keine offizielle IBO-/ATA-Umrechnungsformel. Die Energie-Skalierung setzt einen ungefähr vergleichbaren Wirkungsgrad voraus. 10 fps/Zoll ist nur die veränderbare Ausgangsannahme; reale Cam- und Modulwechsel können deutlich davon abweichen. Bei gleichem Auszug und gleichem Verhältnis von Pfeilmasse zu Zuggewicht bleibt die Modellgeschwindigkeit gleich. Eine zusätzliche pauschale lbs-Korrektur wird deshalb nicht nochmals abgezogen.

      Mathews/Mission nennt für seine IBO-Angaben 70 lbs, 30 Zoll und 350 grain. Hoyt unterscheidet im Whitepaper 2026 die ATA-Prüfbedingungen von IBO und weist bei SD-Modellen 27 Zoll aus. Deshalb sind die Prüfbedingungen frei einstellbar. Zusätzliche Sehnengewichte gegenüber dem Testzustand können Geschwindigkeit kosten; einen bekannten oder geschätzten Verlust in fps selbst eintragen. Herstellerangaben am konkreten Bogen und fertigen Pfeil prüfen; eine Messung am eigenen Setup bleibt vorzuziehen.

        Geschwindigkeit aus gespeicherter Energie

        Zuggewicht ≈ Referenzgewicht + Auszugsdifferenz × Zuwachs pro Zoll. Der angenäherte Beschleunigungsweg ist AMO/ATA-Auszug − 1¾ Zoll − Standhöhe. Gespeicherte Energie ≈ Kraftkurvenfaktor × Zugkraft × Beschleunigungsweg. Daraus folgt v = √(2 × Wirkungsgrad × gespeicherte Energie / Pfeilmasse). Beim Compound ist die Zugkraft das Spitzenzuggewicht, nicht das durch Let-off verringerte Haltegewicht. Die Profile sind eigene Modellannahmen, keine Messreihen oder Herstellerwerte.

        Nullpunkt und Anker

        Beim Zielen über die Spitze ergibt sich der vereinfachte Abschusswinkel aus arcsin(Auge–Nocke / Nockkerbe–Pfeilspitze). Das Modell setzt das Auge senkrecht über die Nocke und die Ziellinie waagerecht. Die freie Flugbahn wird vereinfacht ab der Schützenposition mit voller Startgeschwindigkeit gerechnet; der reale Beschleunigungsweg und die Pfeilausdehnung fehlen in der Flugkurve. Deshalb wird die nahe rechnerische Kreuzung nicht als Nullpunkt angeboten. Gesucht wird die ferne Kreuzung bis 150 m; Werte unter 5 m sind in dieser Näherung nicht aussagekräftig. Im Visiermodus wird der flache Abschusswinkel passend zur eingegebenen Einschießentfernung gesucht – diese Entfernung ist dann eine Vorgabe, keine Vorhersage.

        Gaps an der Zielscheibe

        Für jede Entfernung D wird ein flacher Abschusswinkel β zwischen 0° und 45° gesucht, der die Zielmitte trifft. Mit h = Auge–Nocke und L = Nockkerbe–Pfeilspitze liegt der Haltepunkt bei G = D × (L × sin β − h) / (L × cos β). Alle Längen werden in Metern gerechnet. G < 0 bedeutet unter der Zielmitte, G > 0 darüber. Angezeigt werden Betrag und Richtung in Zentimetern an der Zielscheibe. Anker und Griff bleiben unverändert; Visier- und Stringwalking-Einstellungen lassen sich daraus nicht ablesen. Die Methode des Gap-Schießens ist im World-Archery-Handbuch, Barebow Abschnitt 3.6, beschrieben; die Zahlen liefert unser vereinfachtes Modell.

        Luftwiderstand und Vergleichsbereich

        Bei 0 % Luftverlust gilt die ideale Wurfparabel. Sonst wird eine Punktmasse mit Schwerkraft g = 9,80665 m/s² und quadratischem Luftwiderstand berechnet. Der Koeffizient k = −ln(1 − Verlust/100) / 50 m ergibt sich aus der horizontalen Näherung v(x) = v₀ × exp(−kx). Die farbige Fläche vergleicht 15 % weniger und mehr Startgeschwindigkeit bei gleichem Winkel. Sie ist kein statistischer Fehlerbereich und keine Genauigkeitsgarantie. Bei einem Messwert wird sie ausgeblendet; die übrigen Modellgrenzen bleiben bestehen.

        Fachliche Grundlagen

        Modellversion 1.7 · 29.10.2026. Die PDF-Erstellung verarbeitet nur die eingegebenen Bogenwerte; der Rechner führt keine persönliche Trainingsakte.

        Bearbeiten

        Die Visierskala nutzt die Geschwindigkeit aus den gemeinsamen Rechenwerten. Die 20-/60-m-Referenzwerte und zusätzliche Messpunkte erfassen die Lage deiner ausgeschossenen Visiermarken.

        Bogenhilfen · Mit Visier

        Deine Visierskala zum Aufkleben.

        Wähle eine ballistische Visierskala mit Entfernungen in Metern oder eine lineare Messskala mit echten Zentimeter- und Millimeterabständen. Gestalte dein Band und drucke das PDF in tatsächlicher Größe.

        Bogenart hier direkt wählen – keine Übernahme erforderlich. Ohne eigene Bogendaten werden Beispielwerte verwendet. Eigene Geschwindigkeits- und Pfeildaten kannst du optional aus der Nullpunktberechnung laden.

        Pfeilgeschwindigkeit

        Für den Messwert die Startgeschwindigkeit deines tatsächlichen Bogen-Pfeil-Setups verwenden, möglichst den Mittelwert mehrerer Chronograph-Messungen. Eine IBO-/ATA-Herstellerangabe oder berechnete Geschwindigkeit ist kein eigener Messwert. Die Hauptskala nutzt deinen Messwert; Vergleichsbänder variieren ihn wie eingestellt.

        01 · Ausgeschossene Kalibrierung

        Messpunkte der Referenzskala

        Für kürzere Entfernungen ab 5 m, zum Beispiel 10 oder 15 m. Den abgelesenen Referenzwert in mm eintragen.

        Voreingestellt beginnt die Messreihe bei 20 m. Über die Schaltfläche oben kannst du frühere Messpunkte ergänzen. 20 m und 60 m bleiben die festen Bezugspunkte für die Kalibrierung.

        Die abgelesenen Werte in Millimetern eintragen. Der Abstand wird aus ihrer Differenz berechnet; steigende und fallende Referenzskalen sind möglich. Zentimeter zuerst in Millimeter umrechnen (1 cm = 10 mm).

        Weitere ausgeschossene Messpunkte

        Optional: Entfernung und den dort abgelesenen Wert der Referenzskala in mm eintragen. Die Werte bei 20 und 60 m stehen bereits oben. Auslage, Anker und Setup bei allen Messungen gleich lassen. Drehknopf- und Klickwerte gehören in die Visierwert-Tabelle.

        Bis zu 18 zusätzliche Entfernungen. Auslage und Setup bei allen Messungen gleich lassen. Die Hauptskala wird automatisch an alle Zusatzpunkte angepasst – auch ohne Vergleichsbänder. 20 m und 60 m bleiben exakt; dein ursprüngliches Setup bleibt erhalten.

        Endentfernung frei bis 200 m in 1-m-Schritten wählen, zum Beispiel 125, 157 oder 200 m. Die Berechnung gilt für die mit deinem Setup erreichbaren Entfernungen; Kalibrierung und Druckmaß bleiben unverändert.

        Bei 4 Varianten und 0,5 %: −2, −1,5, −1, −0,5, eigene Geschwindigkeit, +0,5, +1, +1,5 und +2 %. Alle Bänder sind bei 20 m ausgerichtet; nur die Hauptskala trifft deinen eingetragenen 20–60-mm-Abstand. Bei aktiver Anpassung verwenden alle Bänder die angepasste Kurvenform. Die Vergleichsskalen behalten dieselbe angenäherte Visiergeometrie.

        02 · Breite, Striche & Zahlen

        Abstand zum Rand des ausgeschnittenen Bandes, in 0,1-mm-Schritten. Die seitlichen Mindestränder begrenzen den Platz für Striche, Zahlen und Logo innerhalb der Bandbreite. Bei Zahlen auf beiden Seiten wird die Skala dazwischen zentriert. Oben und unten liegt der freie Rand außerhalb von Logo bzw. Skalenbereich; die Bandlänge passt sich an. Gilt für Vorschau und 100-%-PDF.

        Strichbreite ist die waagerechte Länge, Strichstärke die Dicke. Der Ziffernabstand wird vom jeweiligen Strichende bis zur Zahl gemessen – links, rechts oder auf beiden Seiten. Alle Maße in 0,1-mm-Schritten, auch im 100-%-PDF. Für schmale Bänder die Striche verkürzen, den Abstand reduzieren und bei Bedarf kleinere Zahlen oder nur eine Zahlenseite wählen.

        Kehrt die Skalenrichtung in Vorschau und PDF um. Zahlen bleiben normal lesbar; Abstände bleiben maßhaltig.

        Freiraum zwischen Logo und Skalenbereich in 0,1-mm-Schritten – oben oder unten, auch im PDF. Für Striche und Zahlen bleibt zusätzlich Platz. Ohne Logo entfällt dieser Abstand.

        03 · Farben
        Plausibilitätscheck & Geschwindigkeit

        Für eine Rückrechnung den Abstand vom Auge (Recurve) bzw. Peep (Compound) bis zum Korn im Vollauszug messen. Nicht nur die Auslage ab Mittelstück. Ohne Geometrie bleibt die Geschwindigkeit aus der Skala unbestimmt. Der Check verändert deine Werte nicht. Die ausführliche PDF-Auswertung enthält ihn ebenfalls.

        Vorschau deiner Skalen

        Bildschirmvorschau vergrößert/verkleinert. Maßhaltig ist die PDF-Ausgabe bei 100 %.

          Drucken: 100 % / tatsächliche Größe. „An Seite anpassen“ ausschalten. Die 50-mm-Kontrollstrecke im PDF nachmessen, bevor du die Skala ausschneidest. Alle Skalen stehen auf einer DIN-A4-Seite im Querformat, bei langen Bändern gedreht. Bandbreite und Abstände bleiben unverändert. Passen die gewählten Bänder nicht gemeinsam auf das Blatt, zeigt der Download einen Hinweis. Optional „Auswertung anhängen“ auswählen: Messpunktvergleich und Plausibilitätscheck folgen im selben PDF auf zusätzlichen Seiten.

          Kalibrierung, Vergleichsskalen und Druckmaß

          Die Hauptskala verwendet die Geschwindigkeit und den Luftverlust aus deinem Setup. Für jede Entfernung wird ein flacher Abschusswinkel berechnet. Der Unterschied der Tangenswerte bei 20 und 60 m wird auf den aus den Referenzwerten berechneten oder direkt eingegebenen Millimeterabstand skaliert. Das ist eine effektive Visiergeometrie für einen linear übersetzten Verstellweg, keine Vermessung deines Visiers und keine Ermittlung der tatsächlichen Geschwindigkeit.

          Bei den Vergleichsskalen bleibt diese Geometrie gleich; jede wird bei 20 m neu ausgerichtet. Schnellere Pfeile ergeben normalerweise engere Abstände, langsamere weitere. Alle Einstellungen sind Näherungen und müssen mit dem eigenen Setup ausgeschossen werden. Bei wechselnder Visierauslage neu kalibrieren.

          Bei automatischer Anpassung bleiben die 20-/60-m-Marken exakt. Bei fester Setup-Geschwindigkeit und fester Auge–Nocke-Höhe wird der wirksame Luftverlust zwischen 0 und 40 % auf 50 m gesucht, der die kleinste quadratische Gesamtabweichung zu allen Zusatzpunkten ergibt. Der Luftverlust beschreibt eine Modellkurve, keinen gemessenen Materialwert. Die RMS-Abweichung vor und nach der Anpassung zählt nur die frei geprüften Zusatzpunkte; die beiden festen Marken werden nicht zur Verbesserung der Fehlerzahl mitgezählt. Die Suche ist unabhängig von Anzahl und Schritt der Vergleichsskalen. Bei nur einem Zusatzpunkt lässt sich die Anpassung nicht unabhängig prüfen; weitere Messungen ergänzen. Suchgrenzen und größere Abweichungen werden angezeigt. Bei ausgeschalteter Anpassung wird wie bisher die beste unveränderte Vergleichsskala markiert.

          Rechenprinzip: quadratischer Luftwiderstand (NASA) und Anpassung über kleinste Quadrate (NIST). Suchbereich, feste Bezugspunkte und Warnschwellen sind Festlegungen dieses Rechners.

          Die PDF zeichnet Vektorlinien mit exakt 72 / 25,4 PDF-Punkten pro Millimeter. Druckertreiber können trotzdem skalieren; deshalb die Kontrollstrecke nachmessen. Die dünnsten Striche hängen zusätzlich von Drucker und Papier ab.

          Einordnung des Zwei-Punkt-Verfahrens: HHA Tetra · Herstelleranleitung ↗. Die Anleitung verwendet Yards; dieser Rechner verwendet ausdrücklich Meter und ein eigenes vereinfachtes Modell.

          Dein benanntes Setup

          Speichern & später weiterarbeiten

          Ergänze Schützenname, Setupname und Datum. Diese Angaben erscheinen auch im PDF. Mit der Setup-Datei kannst du deine Eingaben später oder auf einem anderen Gerät wieder laden.

          Nur eingeschaltete Bereiche. Visierbänder mit 100 % / tatsächlicher Größe drucken.

          Das gemeinsame PDF enthält die eingeschalteten Bereiche. Setup-Datei (.json) zum erneuten Bearbeiten: hier herunterladen. Das Einlesen ersetzt die aktuellen Eingaben; die Datei bleibt dabei unverändert. Ohne ausdrückliches Speichern im Mitgliedskonto wird keine persönliche Setup-Sammlung auf dem Server angelegt. Du entscheidest selbst, wo du deine Dateien aufbewahrst und mit wem du sie teilst.